Rückbau & Sanierung in Hamburg.
Hamburg ist unser Hauptsitz. Von hier aus realisieren wir Rückbau, Entkernung, Schadstoffsanierung, Erdbau und Entsorgung – in Hamburg, im Umland und bundesweit.
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Von Harburg aus erreichen wir alle sieben Bezirke kurzfristig: Mitte mit HafenCity und der City, Altona mit Ottensen und Bahrenfeld, Eimsbüttel, Nord mit Eppendorf, Winterhude und Barmbek, Wandsbek, Bergedorf und Harburg selbst. Im Industrie- und Hafengürtel von Billbrook, Rothenburgsort und Wilhelmsburg geht es häufig um den Rückbau von Hallen, Silos und Gewerbebauten.
In den Gründerzeitvierteln stehen dagegen eher Teilrückbau, Hofgebäude und Entkernung vor der Modernisierung an. Diese Bandbreite – vom Backstein-Kontorhaus bis zur Plattenbauzeile – prägt unsere tägliche Arbeit in und um Hamburg.
Rückbau & Demontage in Hamburg
Hamburg ist der Hauptsitz der HSM GmbH – unser Büro im Channel Tower am Karnapp 25 liegt mitten im Harburger Binnenhafen, und genau hier kennen wir die bauliche Bandbreite der Stadt aus erster Hand. Vom gründerzeitlichen Etagenhaus in Eimsbüttel und Eppendorf über die verklinkerten Kontor- und Lagergebäude rund um Speicherstadt und HafenCity bis zu Nachkriegszeilen in Barmbek und den Großwohnsiedlungen wie Steilshoop oder Osdorfer Born – jeder Gebäudetyp verlangt ein eigenes Rückbaukonzept.
Wir führen selektiven Rückbau ebenso aus wie den kompletten Rückbau ganzer Objekte. Selektiv heißt: Wir trennen Bauteile und Materialien bereits beim Rückbau, damit Holz, Metall, Mineralik und Schadstoffe getrennte Wege gehen und die Verwertungsquote stimmt. Bei Beton- und Stahlbetonkonstruktionen arbeiten wir je nach Lage mit Hydraulikbagger und Abbruchzange, Betonschere oder – wo es eng wird, etwa in innerstädtischen Baulücken in Ottensen oder St. Pauli – mit erschütterungsarmen Verfahren und Längsschnitt.
Gerade in dicht bebauten Hamburger Quartieren sind Nachbarbebauung, schmale Zufahrten und der Schutz angrenzender Klinkerfassaden entscheidend. Wir planen Statik, Reihenfolge und Logistik so, dass der laufende Betrieb daneben möglichst ungestört bleibt – und liefern auf Wunsch zeitnah ein Preisangebot.
Entkernung in Hamburg
Hamburg ist eine Stadt des Bestands: Viele Gebäude in Eppendorf, Eimsbüttel, Winterhude oder Ottensen stammen aus der Gründerzeit, dazu kommen Kontor- und Bürohäuser der Nachkriegsjahre in der City und am Hafen. Statt Abriss steht hier oft die Entkernung am Anfang – das Gebäude wird bis auf den tragenden Rohbau zurückgebaut, die Hülle bleibt erhalten, der Innenausbau wird komplett erneuert.
Wir entfernen Trockenbauwände, Estriche, Bodenbeläge, abgehängte Decken, Sanitär- und Elektroinstallationen sowie nicht tragende Bauteile – und das sortenrein. Gerade bei Gebäuden aus den 1960er- bis 1980er-Jahren stoßen wir bei der Entkernung häufig auf Asbest in Spachtelmassen, Bodenklebern oder Brandschutzplatten sowie auf alte Mineralwolle. Solche Funde behandeln wir im Schwarzbereich nach TRGS, bevor regulär weitergearbeitet wird.
Eine saubere Entkernung schafft die Grundlage für eine wirtschaftliche Sanierung: klare Flächen, dokumentierter Bestand, getrennte Stoffströme. In denkmalgeschützten Hamburger Objekten arbeiten wir besonders behutsam, damit Fassade, Treppenhäuser und schützenswerte Details unberührt bleiben.
Schadstoffsanierung in Hamburg
Ein großer Teil des Hamburger Gebäudebestands stammt aus den Jahrzehnten, in denen asbesthaltige Baustoffe Standard waren. In Bauten der 1960er- bis frühen 1990er-Jahre – von Bürohäusern in der City über Schul- und Verwaltungsgebäude bis zu den Großwohnsiedlungen in Steilshoop, Mümmelmannsberg oder am Osdorfer Born – finden sich asbesthaltige Spritzasbest-Auskleidungen, Brandschutzplatten, Bodenbeläge, Kleber und Spachtelmassen. Hinzu kommen künstliche Mineralfasern (KMF), PAK in alten Klebern und Parkett sowie PCB in Fugendichtstoffen.
Die HSM GmbH besitzt die Asbest-Zulassung für hohes Risiko einschließlich Spritzasbest (gültig bis 2031) und arbeitet nach TRGS 519, 521 und 524. Das heißt konkret: Wir richten einen Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung und Personenschleuse ein, arbeiten mit geschultem, sachkundigem Personal und dokumentieren jede Faserquelle. Die Luftmessung und Freimessung erfolgt vor Übergabe des Bereichs.
Jeder ausgebaute Schadstoff erhält einen lückenlosen Entsorgungsnachweis bis zur zugelassenen Annahmestelle. So bleibt die Sanierung rechtssicher – wichtig bei Gewerbe- und Bestandsobjekten in Hamburg, bei denen Betreiberpflichten und Arbeitsschutz im Vordergrund stehen.
Erdbau in Hamburg
Erdbau in Hamburg heißt fast immer: Arbeiten auf schwierigem Untergrund. Große Teile der Stadt liegen auf Marsch- und Geestböden, im Bereich von Elbe, Alster und den Hafenarealen herrscht ein hoher Grundwasserstand. Vor allem in der HafenCity, in Wilhelmsburg, Rothenburgsort und Harburg sind weiche, setzungsempfindliche Böden die Regel. Das stellt an Aushub, Baugrube und Gründung besondere Anforderungen.
Wir übernehmen den Aushub und das Ausheben von Baugruben, den Bodenaustausch bei nicht tragfähigem Untergrund, die Verfüllung und Verdichtung sowie die Geländemodellierung und Fundamentvorbereitung. Auf gewachsenem Geestboden im Norden und Westen der Stadt – etwa in Teilen von Eimsbüttel oder Wandsbek – arbeiten wir anders als auf den aufgespülten Flächen im Hafen.
Weil Aushubmaterial in Hamburg oft mit Altlasten oder Auffüllungen belastet ist, beproben und deklarieren wir den Boden vorab und steuern die getrennte Entsorgung beziehungsweise Verwertung. So bleibt der Erdbau kalkulierbar und die Stoffströme sind sauber dokumentiert.
Entsorgung & Recycling in Hamburg
Bei jedem Rückbau und jeder Entkernung in Hamburg fallen große Mengen unterschiedlichster Abfälle an: Beton und Mauerwerk, Bauschutt, Holz, Metalle, Gipsbaustoffe, Dämmstoffe und Verpackungen. Wir kümmern uns um die fachgerechte Entsorgung und Verwertung – und zwar so, dass möglichst viel im Kreislauf bleibt. Über 90 Prozent des Materials führen wir der Verwertung zu.
Grundlage dafür ist die sortenreine Trennung, die idealerweise schon beim selektiven Rückbau beginnt. Mit unserem Containerdienst stellen wir die passenden Behälter direkt auf die Baustelle – ob in der engen City, in einem Hinterhof in Ottensen oder auf einem Gewerbeareal in Billbrook. Mineralische Massen gehen in die Aufbereitung zu Recyclingbaustoffen, Holz und Metalle in die stoffliche Verwertung.
Hamburg verfügt über eine dichte Infrastruktur an Aufbereitungsanlagen und zugelassenen Annahmestellen, die wir kurzwegig nutzen. Für gefährliche Abfälle aus Schadstoffsanierungen – Asbest, KMF, PAK – organisieren wir die getrennte Entsorgung mit lückenlosem Nachweis.
Gut zu wissen.
Brauche ich für den Rückbau in Hamburg eine Genehmigung?
Das hängt von Objekt und Lage ab. In Hamburg ist je nach Gebäude eine Abbruchanzeige oder Abbruchgenehmigung beim zuständigen Bezirksamt erforderlich, bei denkmalgeschützter oder erhaltenswerter Substanz – etwa Klinkerfassaden in Ottensen oder Eppendorf – kommen weitere Auflagen hinzu. Wir prüfen das vorab und unterstützen Sie bei den nötigen Unterlagen.
Hat HSM ein Büro in Hamburg?
Ja. Hamburg ist unser Hauptsitz. Unser Büro liegt im Channel Tower am Karnapp 25 in 21079 Hamburg-Harburg, direkt am Binnenhafen. Von hier aus planen und steuern wir Rückbauprojekte in der gesamten Stadt sowie bundesweit.
Worin unterscheidet sich Entkernung vom Rückbau?
Bei der Entkernung bleibt die tragende Konstruktion – also Außenwände, Geschossdecken und Treppenhaus – erhalten. Wir entfernen nur den Innenausbau und nicht tragende Bauteile. Beim Rückbau wird das Gebäude dagegen ganz oder in Teilen abgetragen. In Hamburger Bestandsgebäuden ist die Entkernung der typische erste Schritt vor einer Sanierung oder Umnutzung.
Was passiert, wenn bei der Entkernung Schadstoffe auftauchen?
Das ist in Hamburger Gebäuden der 1960er- bis 1980er-Jahre keine Seltenheit. Treten Asbest, alte Mineralwolle oder PAK auf, stoppen wir die reguläre Entkernung und sanieren den betroffenen Bereich fachgerecht nach TRGS – mit Asbest-Zulassung und Entsorgungsnachweis. Anschließend wird die Entkernung sauber fortgesetzt.
Darf HSM in Hamburg Spritzasbest sanieren?
Ja. Wir verfügen über die Asbest-Zulassung für hohes Risiko einschließlich Spritzasbest, gültig bis 2031, und arbeiten nach TRGS 519. Spritzasbest gehört zu den anspruchsvollsten Sanierungen und ist in Hamburger Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre, etwa in Hochhäusern und Verwaltungsgebäuden, durchaus anzutreffen.
Wie wird in Hamburg sichergestellt, dass keine Fasern austreten?
Wir richten einen abgeschotteten Schwarzbereich mit Unterdruckhaltung und Personenschleuse ein, sodass keine Fasern nach außen gelangen. Vor der Freigabe des Bereichs erfolgt eine Freimessung. Erst danach übergeben wir die Fläche – dokumentiert und rechtssicher.
Wie geht HSM mit dem weichen Hamburger Baugrund um?
In Hafen- und Marschlagen wie der HafenCity oder Wilhelmsburg ist der Boden oft setzungsempfindlich und das Grundwasser steht hoch. Wir planen Baugrube, Verbau und gegebenenfalls Bodenaustausch entsprechend und stimmen das Vorgehen mit dem Bodengutachten ab, damit die Gründungsebene tragfähig ist.
Was passiert mit belastetem Aushub in Hamburg?
Hamburger Böden, vor allem alte Auffüllungen im Hafen- und Industriegürtel, können Altlasten enthalten. Wir beproben und deklarieren den Aushub vorab und steuern die getrennte Verwertung oder Entsorgung über zugelassene Annahmestellen – mit Nachweis.
Stellt HSM Container auch in engen Hamburger Lagen?
Ja. Wir liefern Container in der passenden Größe direkt auf die Baustelle – auch in beengten Innenstadtlagen, Hinterhöfen in Ottensen oder Eppendorf oder auf Gewerbeflächen im Hafengürtel. Zufahrt und Stellplatz, gegebenenfalls mit Sondernutzung der Stadt, klären wir vorab.
Wie erreicht HSM eine Recyclingquote über 90 Prozent?
Der Schlüssel ist die sortenreine Trennung schon beim Rückbau. Mineralische Massen wie Beton und Mauerwerk werden zu Recyclingbaustoffen aufbereitet, Holz und Metalle stofflich verwertet. So führen wir über 90 Prozent des Materials der Verwertung zu, statt es zu deponieren.
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