Rückbau & Sanierung in Hannover.
HSM GmbH ist bundesweit im Einsatz – auch in Hannover und Umgebung. Rückbau, Entkernung, Schadstoffsanierung, Erdbau und Entsorgung aus einer Hand: zertifiziert und termintreu.
Ihr Partner für Hannover.
Unser Einsatzgebiet umfasst die gesamte Landeshauptstadt und die Region Hannover – von den Gründerzeitquartieren in List und Oststadt über die Nachkriegsblöcke der Südstadt bis zu den Gewerbe- und Industrielagen in Hainholz, Vahrenheide, Misburg und entlang des Mittellandkanals. Auch in den Umlandkommunen wie Langenhagen, Garbsen, Laatzen oder Lehrte sind wir für Rückbauvorhaben im Einsatz.
Gerade die kleinteilige Bausubstanz der Vorkriegsviertel und die großformatigen Zeilen- und Punktbauten am Stadtrand stellen unterschiedliche Anforderungen: hier präzise Demontage Wand an Wand zur Nachbarbebauung, dort flächiger Rückbau mit Materialtrennung direkt auf dem Grundstück. Beides planen wir vorab durch und stimmen es mit den örtlichen Gegebenheiten ab.
Rückbau & Demontage in Hannover
Hannover ist eine Stadt der Brüche und Neuanfänge: Der Zweite Weltkrieg zerstörte große Teile der Innenstadt, weshalb das Zentrum heute überwiegend aus Wiederaufbau-Substanz der 1950er- und 1960er-Jahre besteht. Genau diese Gebäude erreichen heute das Ende ihres Lebenszyklus – Verwaltungsbauten rund um den Kröpcke, Geschäftshäuser an der Georgstraße oder Wohnzeilen in der Südstadt werden zunehmend zurückgebaut, um Platz für Nachverdichtung und energetische Neubauten zu schaffen. Für solche Vorhaben planen wir den Rückbau statisch sauber, von der Demontage haustechnischer Anlagen bis zum kontrollierten Betonabbruch tragender Strukturen.
Wir unterscheiden konsequent zwischen selektivem und komplettem Rückbau. Beim selektiven Rückbau werden Bauteile sortenrein getrennt und einzeln demontiert – das ist die Grundlage für hohe Verwertungsquoten und seit der Mantelverordnung auch gesetzlich vorgezeichnet. Beim kompletten Rückbau von Gewerbe- und Industriebauten, wie sie in Hannover etwa in den Arealen rund um Hainholz, Vahrenheide oder Misburg stehen, kommen je nach Lage Bagger mit Abbruchzangen, Betonpulverisierer oder Seilsägen zum Einsatz. Enge innerstädtische Grundstücke verlangen erschütterungsarmes Arbeiten und durchdachte Logistik, gerade im dicht bebauten Umfeld der List oder der Oststadt.
Die HSM GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und eine Zweigstelle in Berlin; in Hannover sind wir überregional tätig, nicht als ortsansässiges Büro. Dafür bringen wir die volle technische Tiefe mit: Präqualifikation nach § 6a VOB/A, eine Haftpflichtdeckung von 20 Mio. Euro und ein verbindliches Preisangebot nach der kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung.
Entkernung in Hannover
Vor jeder Kernsanierung oder Umnutzung steht die Entkernung. In Hannover betrifft das besonders häufig die Büro- und Geschäftshäuser der Nachkriegszeit rund um die Innenstadt sowie die Gründerzeit-Altbauten in List, Oststadt und Linden, die für moderne Wohn- und Gewerbenutzungen ertüchtigt werden. Wir entfernen alles bis auf den tragenden Rohbau: Trockenbauwände, abgehängte Decken, Estriche, Bodenbeläge, Türen, Fenster sowie die komplette Haustechnik – Heizung, Sanitär, Elektro und Lüftung.
Das Besondere an der Entkernung ist die sortenreine Trennung schon beim Ausbau. Wer Holz, Metall, Gipskarton, Kabel und Mineralstoffe direkt getrennt erfasst, spart später erheblich an Entsorgungskosten und erreicht hohe Verwertungsquoten. Gerade bei den verschachtelten Grundrissen hannoverscher Altbauten und den großflächigen Etagen der Bürobauten am Aegidientorplatz oder am Raschplatz lohnt sich diese systematische Vorgehensweise. Wir dokumentieren die Stoffströme und übergeben Ihnen einen besenreinen Rohbau, der unmittelbar weiterbearbeitet werden kann.
Da viele Bestandsgebäude vor 1995 errichtet wurden, prüfen wir vor der Entkernung stets auf Schadstoffe wie Asbest in Spachtelmassen, Klebern oder Bodenbelägen sowie auf alte Mineralwolle. Werden solche Stoffe gefunden, koordinieren wir die fachgerechte Sanierung, bevor die eigentliche Entkernung beginnt.
Schadstoffsanierung in Hannover
Ein großer Teil der hannoverschen Bausubstanz stammt aus der Wiederaufbau- und Boomphase der 1950er- bis 1970er-Jahre – einer Zeit, in der Asbest, künstliche Mineralfasern, PAK-haltige Klebstoffe und PCB-haltige Fugendichtungen flächendeckend verbaut wurden. In Plattenbauten und Großwohnsiedlungen wie Roderbruch, Mühlenberg oder Vahrenheide, aber auch in Schulen, Verwaltungsbauten und Industriehallen finden sich diese Stoffe bis heute. Vor jedem Rückbau oder Umbau müssen sie fachgerecht erkundet und saniert werden.
Die HSM GmbH verfügt über die behördliche Asbest-Zulassung für die Risikoklasse "hohes Risiko" inklusive Spritzasbest, gültig bis 2031, sowie über die Sachkunde nach TRGS 519, 521 und 524. Wir richten Schwarzbereiche mit Unterdruckhaltung und Personenschleusen ein, arbeiten mit Vollschutz und Atemschutz und stellen über Messungen sicher, dass keine Fasern in die Umgebung gelangen. Jede sanierte Charge wird lückenlos über Entsorgungsnachweise dokumentiert, bis zur Annahme in zugelassenen Deponien oder Verwertungsanlagen.
Neben Asbest und KMF sanieren wir PAK in alten Parkettklebern und Bitumenbahnen, PCB in Dichtungs- und Anstrichmassen sowie Schimmel infolge von Feuchteschäden. In Hannover sind solche Befunde besonders in Gebäuden der Vorkriegszeit und der frühen Nachkriegsjahre verbreitet.
Erdbau in Hannover
Nach dem Rückbau beginnt häufig der Erdbau – und in Hannover stellt der Untergrund dabei eigene Anforderungen. Die Stadt liegt am Übergang vom norddeutschen Tiefland zum Bergland, mit Geest- und Lössböden im Süden und feuchteren, sandig-lehmigen Lagen entlang von Leine und Ihme. Bei Baugruben im Leinetal ist häufig mit hohem Grundwasserstand zu rechnen, was Wasserhaltung und gesicherten Verbau erfordert. Wir planen Aushub und Gründungsvorbereitung passend zu den örtlichen Bodenverhältnissen.
Unser Leistungsspektrum reicht vom Mutterbodenabtrag über den Aushub von Baugruben und Gräben bis zur Geländemodellierung, Verfüllung und Verdichtung. Wo der anstehende Boden nicht tragfähig ist, führen wir einen kontrollierten Bodenaustausch durch und schaffen ein belastbares Planum für die folgende Gründung. Belasteten Aushub – in innerstädtischen und ehemals gewerblich genutzten Lagen Hannovers keine Seltenheit – beproben wir, deklarieren ihn nach den geltenden Vorgaben und führen ihn der richtigen Entsorgung zu.
Als präqualifizierter Fachbetrieb nach § 6a VOB/A verbinden wir Rückbau, Erdbau und Entsorgung zu einer durchgängigen Leistungskette. Das spart Schnittstellen und Zeit, weil dasselbe Team von der Demontage bis zum fertigen Baufeld plant und ausführt.
Entsorgung & Recycling in Hannover
Jedes Rückbau- und Sanierungsprojekt erzeugt Abfälle – und gerade in einer Bauregion wie Hannover entscheidet der professionelle Umgang damit über Kosten und Rechtssicherheit. Wir kümmern uns um die fachgerechte Entsorgung und Verwertung von Bau- und Abbruchabfällen: mineralischer Bauschutt, Beton, Ziegel, Holz, Metalle, Gipswerkstoffe, Kunststoffe und Mischabfälle. Über sortenreine Trennung erreichen wir eine Recyclingquote von über 90 Prozent, sodass möglichst wenig auf der Deponie landet.
Den größten Hebel bildet die saubere Trennung direkt auf der Baustelle. Mit unserem Containerdienst stellen wir passende Behälter, von der innerstädtischen Lückenbebauung in der Nordstadt bis zum großen Gewerbeareal in Misburg oder Stöcken. Mineralische Fraktionen führen wir der Aufbereitung zu, wo aus Bauschutt rezyklierte Gesteinskörnung wird – ein Baustoff, der seit der Mantelverordnung klar geregelt wieder in den Kreislauf zurückkehrt. Belastete und gefährliche Abfälle deklarieren und entsorgen wir getrennt, mit lückenlosen Nachweisen.
Für überwachungsbedürftige Abfälle erstellen wir die erforderlichen Entsorgungsnachweise und Begleitscheine und dokumentieren die Stoffströme vollständig. So behalten Sie als Bauherr oder Planer jederzeit den Überblick und sind bei Prüfungen sauber aufgestellt.
Gut zu wissen.
Brauche ich für einen Rückbau in Hannover eine Genehmigung?
Für viele Rückbauvorhaben ist in Niedersachsen eine Abbruchanzeige bzw. Abbruchgenehmigung bei der Bauaufsicht der Landeshauptstadt Hannover erforderlich, abhängig von Größe, Lage und Denkmalstatus. Wir prüfen die Anforderungen für Ihr Objekt und unterstützen Sie bei den Unterlagen, von der Standsicherheit bis zum Entsorgungskonzept.
Ist HSM in Hannover vor Ort ansässig?
Nein. Unser Hauptsitz ist in Hamburg, eine Zweigstelle haben wir in Berlin. In Hannover und der Region sind wir überregional im Einsatz und übernehmen Rückbauprojekte zuverlässig mit eigenem Personal und Gerät – inklusive kostenloser Vor-Ort-Besichtigung.
Worin unterscheidet sich Entkernung vom Rückbau?
Bei der Entkernung bleibt die tragende Struktur – Außenwände, Decken und Stützen – vollständig erhalten. Entfernt wird nur der nichttragende Ausbau samt Haustechnik. Das ist die Grundlage für eine spätere Kernsanierung oder Umnutzung, etwa bei den vielen Bestandsbauten in Hannovers Innenstadt und den Altbauvierteln.
Wird vor der Entkernung in Hannover auf Asbest geprüft?
Ja. Bei Gebäuden, die vor 1995 errichtet wurden – in Hannover ein großer Teil des Bestands – veranlassen wir eine Schadstofferkundung. Werden Asbest, alte Mineralwolle oder PAK gefunden, sanieren wir diese nach TRGS 519/521 fachgerecht, bevor die Entkernung weitergeht.
Wer muss eine Asbestsanierung in Hannover anzeigen?
Asbestarbeiten sind nach TRGS 519 vor Beginn bei der zuständigen Arbeitsschutzbehörde anzuzeigen – in Hannover über das niedersächsische Gewerbeaufsichtsamt. Wir übernehmen die Anzeige, den Arbeits- und Sicherheitsplan sowie die gesamte Dokumentation, sodass Sie rechtssicher aufgestellt sind.
Sind in hannoverschen Plattenbauten typischerweise Schadstoffe verbaut?
Häufig ja. In Großwohnsiedlungen wie Roderbruch oder Mühlenberg und in vielen Bauten der 1960er- und 1970er-Jahre wurden Asbest in Brandschutz und Bodenbelägen sowie KMF in Dämmungen eingesetzt. Vor Rückbau oder Sanierung erkunden wir den Bestand und sanieren befundabhängig nach TRGS.
Muss in Hannover mit Grundwasser in der Baugrube gerechnet werden?
In den tiefer gelegenen Lagen entlang von Leine und Ihme ist der Grundwasserstand oft hoch, sodass Wasserhaltung und gesicherter Verbau nötig werden. In den höher gelegenen Geest- und Lössbereichen im Süden ist das seltener der Fall. Wir planen den Erdbau anhand des Baugrundgutachtens für Ihr Grundstück.
Was passiert mit belastetem Aushub?
Auf ehemals gewerblich genutzten und innerstädtischen Flächen in Hannover kann der Aushub belastet sein. Wir beproben das Material, deklarieren es nach den geltenden Vorgaben und führen es einer zugelassenen Entsorgung oder Aufbereitung zu – mit vollständigem Nachweis.
Welche Container bekomme ich für eine Baustelle in Hannover?
Wir stellen Behälter passend zu Vorhaben und Standort – kleine Absetzcontainer für enge Altbaustellen in der Nordstadt ebenso wie große Abrollcontainer für Gewerbeflächen in Misburg oder Stöcken. Die Standzeiten und Abholtakte stimmen wir auf Ihren Bauablauf ab.
Wie hoch ist die Recyclingquote bei Ihren Projekten?
Durch konsequente sortenreine Trennung erreichen wir über 90 Prozent Verwertung. Mineralischer Bauschutt wird zu rezyklierter Gesteinskörnung aufbereitet, Metalle und Holz gehen in die stoffliche Verwertung. So wird in Hannover möglichst viel Material im Kreislauf gehalten.
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